Schleuse für Messgeräte kommt

(vom 09.09.2015)

TWS Netz bereitet Prüfung der Ferngasleitung in der Ravensburger Schussenstraße vor - Verkehr und Busbetrieb laufen weiter wie gewohnt

Sicherheit hat Vorfahrt: Ab Freitag (11. September) startet die TWS Netz GmbH mit Arbeiten für eine große Prüfung des Ferngasnetzes, das unter anderem durch Ravensburg und Weingarten führt. Eingesetzt werden hierzu sogenannte „Molche“. Hierbei handelt es sich um Mess- und Inspektionsgeräte, mit denen unterirdische Gasleitungen – wie das Ferngasnetz – überprüft werden. Im ersten Schritt wird dazu direkt vor dem TWS-Verwaltungsgebäude die Schleuse für die Messgeräte eingesetzt. Das eigentliche Bauwerk unter dem Gehweg war bereits im vergangenen Herbst erstellt worden. Der Ort ist gut gewählt, denn in der Schussenstraße treffen zwei Leitungsabschnitte mit unterschiedlichem Durchmesser aufeinander. Das hat historische Gründe, denn hier stand früher das Gaswerk. Da die Messgeräte die Rohre ganz ausfüllen müssen, ist es notwendig, sogenannte „Molche“ unterschiedlicher Größe einzusetzen. „Um Zeit und Kosten zu sparen, haben wir uns dazu entschieden, die Schleusen direkt vor dem TWS-Verwaltungsgebäude zu bauen, wo wir quasi zwei unterschiedliche Molche über einen Schacht einbringen und entnehmen können“, erklärt Michael Scheible, Abteilungsleiter der TWS Netz. Die TWS Netz koordiniert die Arbeiten; die eigentliche Messung führt ein spezialisiertes Unternehmen durch.

Messung im Oktober
Im vergangenen Herbst hatte die TWS Netz in der Schussenstraße ein Schachtbauwerk erstellt, in das nun die Rohre für die Entsendung der Messgeräte eingesetzt werden. Über 100 Sonden sitzen auf einem gut drei Meter langen und biegsamem Stahlskelett, dem sogenannten „Molch“, der in die Leitung geschickt wird. Die Sonden registrieren winzige Veränderungen im Material der Rohrleitungen. Überprüft wird zwischen Weingarten und Leiblach im Vorarlberg. Dieser 43 Kilometer lange Abschnitt des bundesweiten Ferngasnetzes gehört der Gasversorgung Oberschwaben (GVO); sie investiert rund 650.000 Euro in die Inspektion. Die eigentliche Messung findet im Oktober statt, danach wird die Schleuse wieder zurückgebaut.

Koordinierte Maßnahme
Um die Schleuse aufzubauen, wird ab Freitag, 11. September, in der Schussenstraße, direkt vor dem TWS-Verwaltungsgebäude, das Kopfsteinpflaster des Gehwegs auf zirka fünf Metern Länge geöffnet. „Dieser Zeitpunkt ist koordiniert und bewusst gewählt. Wir mussten unsere Messungen nicht nur in das deutsche Ferngasnetz eintakten, sondern auch von den Arbeiten am Busbahnhof trennen“, erklärt Michael Scheible. Während der Prüfung des Ferngasnetzes kann der Verkehr wie immer fließen. Bis Ende Oktober wird auch der Pflasterbelag wieder in den Gehweg eingesetzt.

Bei der anstehenden Inspektion geht es auch um eine grundsätzliche Beurteilung des Leitungszustands. „Die TWS Netz betreibt die Leitung seit Anfang 2013. Die Messergebnisse werden Grundlage des Unterhalts- und Investitionskonzeptes der nächsten Jahre sein“, hält Michael Scheible fest. Die nächste Prüfung ist wieder in zehn Jahren vorgesehen.

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